Internationale Normungsarbeit in der Ukraine-Krise

ISO-Zusammenarbeit mit Russland „verschoben“ – der Ukraine wird Unterstützung zugesagt!

Liebe ISO-Mitglieder,

die ISO wurde vor 75 Jahren als technische Nichtregierungsorganisation gegründet. Dies hat es uns ermöglicht, Menschen zusammenzubringen, um den Konsens zu erreichen, der für die Entwicklung weltweit relevanter Normen erforderlich ist.

Wir beobachten die derzeitige Situation in Russland und der Ukraine und bewerten ihre möglichen Auswirkungen auf die laufende Arbeit zur Entwicklung von Normen. In diesem Zusammenhang und in Absprache mit unserem Mitglied in Russland wurden alle technischen Sitzungen unter dessen Leitung bis auf weiteres verschoben. Wir stehen auch in Kontakt mit unserem Mitglied in der Ukraine, um dessen Normungsaktivitäten bei Bedarf zu unterstützen.

Wir werden je nach Entwicklung der Situation weiter entscheiden.

Wir setzen uns weiterhin dafür ein, alle Stimmen in unserer technischen Gemeinschaft zu hören, um sicherzustellen, dass internationale Normen weiterhin die soziale und wirtschaftliche Entwicklung weltweit unterstützen können. Wir hoffen aufrichtig, dass der Dialog die Oberhand gewinnt und die Situation rasch und friedlich beendet wird.

ISO-Sekretariat

central@iso.org

Liebe Mitglieder,
der Präsidialausschuss traf sich letzte Woche, um die Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine zu diskutieren und ist zutiefst berührt von den damit verbundenen Verlusten an Menschenleben, dem Leid und den humanitären Auswirkungen. Wir schließen uns der internationalen Gemeinschaft in der Hoffnung, dass sich der Dialog durchsetzt und bald Frieden herrscht.
ISO setzt sich weiterhin dafür ein, eine offene und neutrale Plattform für technische Experten zu schaffen, um Internationale Normen zu entwickeln, die weltweit als unverzichtbarer Motor für wirtschaftliches und wirtschaftliches und soziales Wachstum.
In diesem Zusammenhang nehmen wir die Bedenken zur Kenntnis, die hinsichtlich der Teilnahme an folgenden technischen Arbeiten geäußert wurden. ISO geäußerten Bedenken hinsichtlich der Teilnahme an technischen Arbeiten, die möglicherweise gegen die von einigen Ländern verhängten Sanktionen verstoßen könnten. Die spezifischen Auswirkungen dieser Sanktionen müssen auf nationaler oder regionaler Ebene bewertet werden.
In Anbetracht dieser Bedenken möchten wir jedoch die folgenden zusätzlichen Informationen in Bezug auf diese Sanktionen geben:
Das ISO-Mitglied in den USA (ANSI) weist derzeit darauf hin, dass die weitere Teilnahme an internationalen an internationalen Aktivitäten zur Entwicklung von Normen, an denen russische Teilnehmer beteiligt sind, zulässig ist, wenn der Prozess offen bleibt und die ausgetauschten Informationen nicht proprietär oder kontrolliert sind, wie in ihrer Mitteilung.
Was die Europäische Union anbelangt, so haben wir zwar noch keine endgültige Stellungnahme von der Europäischen Kommission (EK) erhalten haben, haben EK-Beamte unseren Standpunkt bestätigt und informell dass ISO-Treffen als multilaterale oder regionale Treffen betrachtet werden können und dass die Teilnahme an der technischen Arbeit erlaubt ist, auch wenn russische technische Vertreter anwesend sind. Wir werden unseren Dialog mit der EG über CEN/CENELEC fortsetzen und werden Sie umgehend werden Sie umgehend informieren, wenn es in dieser Angelegenheit Neuigkeiten gibt.
Die Situation und die Teilnahme von Experten in den technischen Komitees der ISO wird weiterhin sorgfältig überwacht in enger Abstimmung mit IEC, CEN/CELELEC und anderen relevanten nationalen oder regionalen mit dem Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Motor für den Frieden aufrechtzuerhalten.

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