Normungslandkarte zur Ressourceneffizienz

Um ein ressourcenschonendes und zirkuläres Wirtschaftssystem auszurollen, ressourcenschonenden Konsum zu ermöglichen und die globalen Zuliefer- und Wertschöpfungsketten zu prägen, sind Normung und Standardisierung der Wegbereiter. Sie helfen den Gedanken der „Ressourceneffizienz“ strukturell zu manifestieren (bspw. durch Anforderungen an Produkte und Prozesse) sowie Schnittstellen zu definieren, die den Informationsfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette sicherstellen (bspw. durch zirkuläre Systeme). Vor allem haben Normen und Standards die Kraft neue ressourcenschonende Geschäftsmodelle überhaupt erst zu ermöglichen, weil sie Industrien, die bisher nicht miteinander in Berührung gekommen sind, eine gemeinsame Sprache geben.
Die dritte Version des Programms zur nachhaltigen Nutzung und zum Schutz der natürlichen Ressourcen (ProgRess III) wurde am 17. Juni 2020 vom Bundeskabinett verabschiedet. Ziel von ProgRess III, das federführend vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) bearbeitet wird, ist die Steigerung der Ressourceneffizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im diesem Deutschen Ressourceneffizienzprogramm ist Normung & Standardi-sierung prominent verankert.
DIN, DKE und VDI haben daraufhin die notwendigen Analysen und Aktionen in einem Dokument mit dem Namen „Normungslandkarte zur Ressourceneffizienz – Beitrag zu ProgRess III von DIN, DKE und VDI“ zusammengetragen. In dieser Normungslandkarte werden insgesamt 428 Dokumente benannt, davon 301 veröffentlichte Normen, 46 Norm-Entwürfe und 81 laufende Norm-Projekte, die schon heute in Wertschöpfungsketten und Stoffkreisläufen zur Anwendung kommen oder noch kommen werden.
Ziel dieses Dokumentes ist es, den ProgRess-III-Akteuren bei der Umsetzung der Maßnahmen eine Übersicht zu bestehenden Normen und Standards sowie laufenden Projekten zur Verfügung zu stellen. Auf Grundlage dieser Übersicht kann der Einfluss von Normen und Standards auf die genannten Maßnahmen bewertet und mögliche Bedarfe für Normungs- und Standardisierungsprojekte – „Normungslücken“ – identifiziert werden, die für die Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen benannt wurden.

DIN versteht sich hierbei als IHR PARTNER mit folgendem Angebot:

  • Dienstleister für die Erstellung von Normen und Standards,
  • Ideengeber für notwendige Normungs- und Standardisierungsaktivitäten,
  • Vermittler der Ergebnisse in europäische und internationale Normungsgremien und Konsortien,
  • Berater über die Wirkung, die Normung und Standardisierung und ihre Arbeitsergebnisse auf verschiedene
  • Politikbereiche haben kann,
  • Netzwerker in Wirtschaft, Forschung, Politik und Gesellschaft,
  • Integraler Teil in Forschungsprojekten zur Überführung der Ergebnisse in die Normung,
  • Konsortialpartner,
  • Informationsbereitsteller,
  • Plattformgeber für Foren,
  • Unabhängiger Projektmanager,
  • Anbieter von Datenbanken für die Verwaltung,
  • Vermittler zu Mittelständlern, um diesen mit Normen und Standards ein Instrument zu geben, welches
  • ihnen die Mitwirkung an den Zukunftsthemen ermöglichen.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Normungsbedarfe identifizieren, wenn wir Sie als Partner für die unterschiedlichsten Aktionen unterstützen können, wenn Sie europäische und internationale Unterstützung benötigen, wenn wir Gutes tun können.

Die Normungslandkarte und weitere Informationen sind unter nachfolgendem Link abrufbar.

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